Gedichte-Ecke

Eine virtuelle Sofaecke - nur für Frauen

Gedichte-Ecke

Beitragvon Uhu-Uli » 28.08.2004, 15:27

Wissen, wo´s langgeht

Manche Menschen wissen Bescheid.
Manche Menschen wissen, wo´s lang geht.
Sie haben auf jede Frage eine Antwort.
Da gibt es ein glasklares
Schwarz oder Weiß,
Ja oder Nein,
Gut oder Böse.

Solche Menschen machen mir Angst.
Sie lassen keinen Freiraum -
freien Raum für Aufbrüche,
freien Raum für Durchbrüche,
freien Raum für Einbrüche,
freien Raum für träume, Zweifel, Ängste.
Freien Raum lassen sie nicht,
die Menschen, die immer wissen, wo´s langgeht.

Aber ich weiß auch etwas:
Die Bibel erzählt von Menschen,
die zweifeln (wie Thomas),
die Angst haben (im Seesturm),
die den Aufbruch wagen (wie Abraham),
(ohne zu wissen, wo´s langgeht),
die sich auf den Weg machen (nach Emmaus),
die sich auf ganz Neues einlassen (nach Pfingsten).

Menschen auf dem Weg.
Menschen auf der Suche.
Menschen mit Visionen.
Das ist beruhigend zu wissen.
Für meinen Lebensweg.
Weil ich manchmal nicht mehr weiß, wo´s langgeht.

Heiliger Geist,
du Gabe der Weisheit in unserem Leben!

Christoph Müller, in:
Fit für Gott, Düsseldorf 1998, S. 59
Uhu-Uli
 

Was es ist

Beitragvon agape » 11.09.2004, 21:59





Was es ist



Es ist Unsinn
sagt die Vernunft
Es ist was es ist
sagt die Liebe

Es ist Unglück
sagt die Berechnung
Es ist nichts als Schmerz
sagt die Angst
Es ist aussichtslos
sagt die Einsicht
Es ist was es ist
sagt die Liebe

Es ist lächerlich
sagt der Stolz
Es ist leichtsinnig
sagt die Vorsicht
Es ist unmöglich
sagt die Erfahrung
Es ist was es ist
sagt die Liebe

Erich Fried (1921-1988)


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"2020 wird die NAK eine kleine fundamentalistische Bewegung sein."

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Erhebt euch !

Beitragvon Anne » 13.09.2004, 05:42

"Erhebt euch!"

"Der Mensch ist eine Brücke, er ist auch ein Weg.
Gesundheit und auch Glück liegen im Gehen.
Leiden oder Krankheit bedeutet *fest gehalten werden* ( eingekreist sein, sich im Kreis drehen ) ...

Daher beschreiben die großen Mythen die Straße zur Heilung als verschiedene Wege, auf denen die schmerzhaften Symptome als Etappen, als Stationen zu betrachten sind, an denen der Geist für einen Augenblick zum Nachdenken gebracht wird.

Aber da befindet sich weder die Herberge noch der Hafen der umherschweifenden Seele, des marschierenden Menschen.

Die Straße ist eine, die Wege sind zahlreich.

Es gibt Feldwege, Wege zu gelobten Ländern, Wege ins Exil und der Rückkehr; es gibt Wege zur See, Stürme, Schiffbruch und Inseln mit ungewissen Schätzen; es gibt Wege des Aufstiegs zum Himmel, Ikarus-gleiche Aufschwünge und Abstürze, aber auch die Himmelfahrt ohne Rückkehr; es gibt feurige Wege, auf denen der Reisende auf der Stelle von Flammen verzehrt wird oder aus seiner Asche wie ein Phönix aufsteigt, die Nacht mit einer ganzen Ladung Blitze erhellend.

... das Unglück besteht darin, anzuhalten.


Erhebt euch, ihr, deren Atem gedemütigt ist - durch Emotionen oder Furcht ...

Erhebt euch, ihr Demütigen und Sanftmütigen - eure Sanftmut ist die Kraft, die Erde gibt sich denen, die sie achten...

Erhebt euch, ihr, die ihr weint, ihr werdet getröstet werden - weint, aber bleibt nicht in euren Tränen stecken ...

Erhebt euch, ihr nach Gerechtigkeit Hungernden und Dürstenden, ihr werdet gesättigt werden - wer Hunger oder Durst hat, bleibt nicht untätig, er ist auf der Suche - und die Suche nach Gerechtigkeit, das heißt nach Heiligkeit, kann sich niemals für beendet erklären.

Erhebt euch, ihr reinen Herzen, ihr werdet Gott schauen - es ist notwendig, das Auge von seinen Urteilen zu leeren ...

Erhebt euch, ihr Barmherzigen, euch wird Barmherzigkeit widerfahren - glücklich sind jene, die ein Herz haben für die Leiden und Nöte des anderen empfänglich bleiben.
Die Zukunft gehört den *Reinen und Sanften*, nicht den *Reinen und Harten* - jenen angeblich so Vollkommenen aller Fundamentalisten, *rein wie Engel, stolz wie Teufel*, die eher gefährlich sind ...


Erhebt euch, ihr Barmherzigen - wir werden niemals mitfühlend genug sein, um das Elend und Leid des anderen zu erfassen; unser Herz wird niemals rein und zärtlich genug sein, um alles von ihm zu verlangen und ihm alles zu verzeihen.

Erhebt euch, ihr Stifter des Friedens, ihr werdet Söhne Gottes heißen - [/i]lasst euch nicht aufhalten von Verleumdungen, Verfolgungen und Gewalttätigkeiten jeder Art. Nehmt sie als Gelegenheit, Bewusstheit und Liebe zu üben; erfahrt selbst die Geduld ( die Passion ), die ich im Umgang mit meinen Feinden gezeigt habe.
Das ist die wirkliche Gelegenheit, das *große Exerzitium* - die Liebe zu den Feinden - zu üben.
Dann werdet ihr in euch *die erschreckende Kraft der demütigen Liebe* entdecken, die denen, die *nicht wissen, was sie tun*, zu vergeben und sie auf deise Weise nicht nur durch Worte sondern auch durch Taten zu belehren vermag.

Erhebt euch !
Verkündet das Evangelium vom Reich Gottes.

Verkündet die Botschaft und die nötigen Lehren, die den Menschen in ein menschliches Wesen in seiner ganzen Fülle verwandeln kann.
Schreitet voran auf diesem Weg der Menschwerdung und der Gottwerdung.
Mögen eure Ängste, die Zwänge und die Lügen - die zweifellos aus eurer Vergangenheit ererbt sind, denen ihr aber in der Gegenwart bewusst oder unbewusst nachgebt - euch jeden Tag etwas weniger beherrschen; mögen Freiheit und Liebe in euch täglich zunehmen ..." [i]

Quelle: "Das Evangelium der Maria" mit Interpretationen von Jean - Yves Leloup
Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich. Luk. 18,27

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Beitragvon Gaby » 14.09.2004, 05:35

Eine schöne Geschichte nur für FRAUEN

Ein kleiner Junge fragte seine Mutter:"Warum
weinst du?"
"Weil ich eine Frau bin," erzählte sie ihm.
"Das versteh ich nicht,"sagte er.
Seine Mama umarmte ihn nur und sagte:" Und
das wirst du auch niemals."

Später fragte der kleine Junge seinen Vater:
"Warum weint Mutter scheinbar ohne einen Grund?"
Alle Frauen weinen ohne Grund," war alles,
was sein Vater sagen konnte.

Der kleine Junge wuchs heran, wurde ein
Mann und fragte sich immer noch,
warum Frauen weinen.

Endlich rief er Gott an, und als
Gott ans Telefon kam
fragte er "Gott, warum weinen
Frauen so leicht?"
Gott sagte:
" Als ich die Frau machte,
musste sie etwas Besonderes sein.

Ich machte ihre Schultern stark genug,
um die Last der Welt zu tragen,
doch sanft genug, um Trost zu spenden.

Ich gab ihr eine innere Kraft,
um sowohl Geburten zu ertragen,
wie die Zurückweisungen,
die sie von ihren Kindern erfährt.

Ich gab ihr eine Härte, die ihr erlaubt
weiterzumachen, wenn alle Anderen
aufgeben und ihre Familie in Zeiten von
Krankheit und Erschöpfung zu
versorgen, ohne sich zu beklagen.

Ich gab ihr Gefühlstiefe, mit der sie ihre
Kinder immer und unter allen Umständen liebt,
sogar wenn ihr Kind sie sehr schlimm verletzt hat.

Ich gab ihr Kraft, ihren Mann mit seinen
Fehlern zu ertragen und machte
sie aus seiner Rippe, damit sie sein
Herz beschützt.

Ich gab ihr Weisheit, damit sie weiß, dass
ein guter Ehemann niemals seine
Frau verletzt, aber manchmal ihre Stärke und
ihre Entschlossenheit testet,
unerschütterlich zu ihm zu stehen.

Und zum Schluss gab ich ihr eine Träne zum
Vergießen. Die ist ausschließlich für sie,
damit sie davon Gebrauch macht, wann immer
es nötig ist.

Siehst du: Die Schönheit der Frau ist nicht in
der Kleidung, die sie trägt,
die Figur, die sie hat oder in der Art, wie sie
die Haare trägt.
Die Schönheit einer Frau muss in ihren Augen
erkannt werden, weil sie das
Tor zu ihrem Herzen sind- der Ort,
an dem Liebe wohnt.
Denn in alledem liegt der Anfang des Reiches Gottes, das entstehen soll an der Stelle, an der du stehst. Nicht irgendwo, sondern in dir selbst. (Jörg Zink)
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Beitragvon Anne » 14.09.2004, 06:44

Gaby
hat geschrieben:
"und machte sie aus seiner Rippe, damit sie sein
Herz beschützt..."


:D Das gefällt mir ! :D

Gott ist in der Mitte
und ich bin eine Rippe.

Reimt sich, ist auch ein Gedicht. :lol:

Guten - Morgen - Gruß von

Anne
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Beitragvon sepia » 14.09.2004, 07:07

Wenn du erschöpft bist
streichle dich die Zuversicht,
die Hoffnung nehme deine Hand
in Trauertälern,
wenn Wüste dich bedrängt
erwachse dir die Kraft zum Aufbruch
hinaus in ein grün-grünes Land.
Musik der Freundschaft sei dir nahe,
aus Arbeits- und aus Mußestunden
entströme dir der Einklang
mit dir selbst,
und sein Lächeln schaue dich an.

Christa Peikert-Flaspöhler


Schon einmal in die Runde lächelnd,

:D Sepia.
Die erste Eigenschaft des spirituellen Suchens ist Mut.
Sei mutig, schau dich selbst an, dann wird sich Gott dir zeigen. Vertraue und gehe: "Love is the road."
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Beitragvon agape » 17.09.2004, 12:49


Widmung an die Große Göttin


Die Erde strahlte in allen Farben:
Grünes Gras wehte im Wind,
Das Meer glänzte in sanftem Blau,
Blumen blühten im warmen Rot der
Sonne;

Und all diese Natur schuf Sie.
Sie ist die Erde selbst,
Sie gebar uns im sachten Meer,
Sie ist das brennende Feuer
Der Leidenschaft in unseren
Herzen,
Sie ist in uns,
Jede von uns ist Sie selbst:
Die Große Göttin.
Der Konvent der Schwesternschaft
Trifft sich, ihr zu huldigen,
Zu huldigen,dem,was Sie
Schuf,
Zu feiern die Natur,
Zu feiern das Leben,
Zu feiern uns selbst.


Jenny Hölscher


Wer kann da von einer treulosen Göttin reden? ;)
agape:)
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Und noch ein Gedicht....

Beitragvon El Aiun » 29.09.2004, 18:45

ich dachte, das Gedicht passt gut zur Jahreszeit:

Regen am Fenster:

Gleich einer Träne rann ein Regentropfen an meinem Fenster herab. Ich sah ihm nach und das Gefühl der Sehnsucht wurde in mir wach.

Gefühlscocktail aus Einsamkeit, Verlust und Erinnerung.

Eine weitere "Träne" löste sich aus der Menge des Wassers. Alleine auf ihrem Weg und doch inmitten des Geschehens.

Wird uns jemals ein Mensch so nahe, so eng verbunden sein, dass er die in uns immer noch ungeklärte Frage der Sehnsucht und Wehmut beantworten kann?

El Aiun
:?:
Bevor du vor anderer Leute Türe kehrst, geh dreimal durch dein eigenes Haus - irgend eine Weisheit, irgendeines Weisen
El Aiun
 
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Beitragvon Gaby » 30.09.2004, 05:38

Aus der Ferne ist uns're Welt so klein, schwebt und dreht sie sich allein im Kreis.
Aus der Ferne sind uns're Meere blau, und die Gipfel der Berge weiß.
Aus der Ferne ist jeder Mensch ein Teil einer großen Harmonie.
Und das Lied von mir und das Lied von Dir wird zu einer Melodie.

Aus der Ferne scheint unsre Welt so reich, zu reich für Gier und Not.
Keine Grenzen, wozu auch es macht keinen Sinn, daß der Eine dem Ander'n droht.
Aus der Ferne ist vieles was uns trennt, grade das was uns vereint.
Und der Traum von mir und der Traum von Dir, wird zum Traum den jeder träumt.

Gott sieht was wir tun, Gott sieht was wir tun, Gott sieht was wir tun aus der Ferne.

Aus der Ferne ist uns're Welt kein Stein, sie weint und leidet, hofft und bebt.
Sie hat Wärme, sie atmet aus und ein, ist ein Wesen das fühlt und lebt.
Aus der Ferne scheint noch nichts verlor’n, weil die Zukunft erst begann.

|: Und das Licht in mir, und das Licht in Dir, zündet tausend Sterne an : |

|: Gott sieht was wir tun, Gott sieht was wir tun, Gott sieht was wir tun aus der Ferne : |

(Vicky Leandros)

>>|: Und das Licht in mir, und das Licht in Dir, zündet tausend Sterne an : |<<


Für mich ist der Schlüssel zu allem *Vertrauen - Hoffen - Lieben* - dann ist Gott mir nahe.

Auch wenn ich einen Freund/Freundin lange nicht sehe/höre, fühle ich mich ihm/ihr doch trotzdem verbunden, weil ich weiß er/sie ist immer für mich da.

Hoffnung bedeutet Licht >>zündet tausend Sterne an<<

Liebe Grüße

Gaby
Zuletzt geändert von Gaby am 15.10.2004, 05:46, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Und noch ein Gedicht....

Beitragvon Anne » 30.09.2004, 10:05

El Aiun hat geschrieben:Wird uns jemals ein Mensch so nahe, so eng verbunden sein, dass er die in uns immer noch ungeklärte Frage der Sehnsucht und Wehmut beantworten kann?


"Maria ist die weibliche Verkörperung des Verlangens, die des Fleisches zweifellos, aber auch die der Seele und des Geistes ( Nous ) und des heiligen Geistes ( Pneuma), denn sie gleicht der Braut, die sich ihm anschliesst, um

*Komm* !

zu rufen.


Sie schafft es, ein Brücke zu bauen zwischen dem Verlangen von Körper ( Soma ), Seele ( Psyche ), Geist ( Nous ) und Heiligem Geist ( Pneuma ).

Sie schafft es, Klarheit darüber zu geben, was wir suchen, was in uns sucht und wie wir befriedigende Antworten finden können.

Die Evangelien des Matthäus, Markus, Lukas und Johannes haben uns nicht auf diese Art von Fragen vorbereitet, die Maria dem Erlöser stellt ... !"

"Das Evangelium der Maria"
mit Interpretationen von J.-Y. Leloup


:) Anne
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Beitragvon Uhu-Uli » 08.10.2004, 11:17

Bild

Und wenn ich auch nichts mehr hörte
Von all diesen furchtbaren Reden
Und schnellen Begierden
Und eitlen Lügen
Und falschen Beweisen
Und all dem geschichtlichen Zeugs aus Brunst und Bestechung
Und wollte mich in mein Gehäuse verkriechen
Schweigend und schwierig im Umgang
Und nichts mehr singen und sagen
Gott sitzt in einem Kirschenbaum und ruft die Jahreszeiten weiter aus
Er träumt mit uns den alten Traum vom großen Menschen aus
Wir sind die Kinder die er liebt
Mit denen er von Ewigkeit zu Ewigkeit das Leben und das Sterben übt
Er setzt auf uns
Er hofft auf uns
Daß wir uns einmischen
Daß wir seine Revolution der Liebe verkünden
Von Haus zu Haus an die Türen nageln
Heiß in die Köpfe reden
In die Herzen versenken
Bis die Seele wieder ein Instrument der Zärtlichkeit wird
Und die Zärtlichkeit musiziert und triumphiert
Und die Zukunft leuchtet.
Uhu-Uli
 

Beitragvon sepia » 08.10.2004, 11:32

Liebe Uhu-Uli,

den Weg will ich gerne mit dir gehen. Weil in den Momenten, in denen es uns gelingt, Liebe und Zärtlichkeit zu leben, es unsere Seele wirklich zum Musizieren bringt und die Hoffnung nährt.

Und das ist zum Glück immer einmal wieder gegenwärtig.

Liebe Grüße,

:) Sepia.
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ALLE HABEN SIE RECHT

Beitragvon agape » 14.10.2004, 22:20

ALLE HABEN SIE RECHT

Es hat sich herumgesprochen dass die Neandertaler
Recht hatten
Die Dinosaurier hatten recht
Joseph und Jakob hatten recht
Dschingis Khan hatte recht
Der Madhi hatte recht
Alle hatten sie recht
Bonifatius hatte recht
Die Sarazenen hatten recht
Recht hatten auch die Statthalter von KLeinasien
In Patagonien und Sibirien
Friedrich der Große und
Friedrich Wilhelm der Kleine
Hatten auch recht
Pilsudski hatte recht
Marius und Sulla hatten recht
Bismarck hatte recht
Sie hatten recht
Alle hatten sie recht
Die Konquistadoren
Die Revolutionäre
Die Konservativen
Die Monarchisten
Die ANarchisten die Christen die Sozialisten
Die Kapitalisten die Liberalen die Traditionalisten
Die Revisionisten die Bolschewisten die Radikalisten
Die Philosophisten die Neofaschisten
Die Realisten
Die Idealisten die Kabarettisten Optimisten und
Pessimisten
Die Nihilisten und Oppurtunisten
Militaristen und Pazifisten
Stoizisten und Defaitisten
Individualisten und Nonkonformisten
Polizisten und Egoisten
Alle hatten sie recht sie haben alle recht
Alle alle haben
Sie Recht sie haben alle recht
Recht recht haben sie alle alle alle haben sie
Recht
Sie haben alle recht sie haben alle recht
Sie haben alle recht sie haben alle recht
Sie haben alle recht sie haben alle recht

Alle.



Hanns Dieter Hüsch: Wir sehen uns wieder,
Geschichten zwischen Himmel und Erde

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Beitragvon orig.gabi » 15.10.2004, 01:27

Ein interessantes Gedicht.
Aber es wirft eine Frage auf, wer oder was war

"Pilsudski" ?

Ansonsten jedem sein Recht.Was Recht ist, muss Recht bleiben.Das leuchtet ein.

Nächtliche Grüße Gabi
Gott ist Liebe, und wer in der Liebe ist,
der bleibt in Gott und Gott in ihm.
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