Die NAK-Führung verrät die Lehre Jesu, um an Geld zu kommen

Diskussionen über Aspekte der neuapostolischen Glaubenslehre

Die NAK-Führung verrät die Lehre Jesu, um an Geld zu kommen

Beitragvon mschroeter-kunhardt » 07.02.2007, 16:17

Michael Schröter-Kunhardt
Facharzt für Psychiatrie
69126 Heidelberg, Görresstraße 81
Tel/Fax: 06221/336240 Handy 0172/6249248
M.Schroeter-Kunhardt@gmx.de
Heidelberg, 12.08.2007
Die Apostel Leber, Saur und Ehrich verraten die Lehre Jesu, um das Erbe (ca. 300.000 Euro) einer neuapostolischen Großfamilie zu behalten

Als neuapostolischer Christ weiß (und glaube) ich aus vielen Glaubenserlebnissen und Gottesdiensten, dass die Neuapostolische Kirche vom Heiligen Geist inspiriert sein kann und auf die Wiederkunft Jesu vorbereiten soll. Dennoch werden immer wieder menschliche Meinungen als „Gottes Wort“ verkündet, gesunde Kritik verteufelt und mit dem Amt über Geschwister geherrscht und nicht gedient. Der folgende Fall soll dafür nur eines von manchen Beispielen sein und zeigen, dass die Lehre Jesu Maßstab der neuapostolischen Predigten und Amtsträger sein und bleiben muß; wer die Lehre Jesu zugunsten eines Kirchen(macht)systems ignoriert, ist nicht vom Heiligen Geist getrieben und tut dies nicht folgenlos.

Die neuapostolische Hildegard Schröter (Metzingen) hatte 1998 ihr gesamtes Vermögen (das zum Teil auch aus dem Erbe ihres Bruders/unseres Vaters stammte) der NAK vermacht und damit den vier neuapostolischen Kindern Ihres geliebten Bruders trotz eines jahrelang guten Verhältnisses nicht einmal ein Fotoalbum oder ein anderes Erinnerungsstück hinterlassen.

Dabei wurde sie von ihrem neuapostolischen Hauspriester Herrn Kümmerle als Rechtsbeistand bzw. Steuerberater in der Erbschaftsangelegenheit beraten und damit gegen eine Anleitung für Amtsträger gehandelt, daß Amtsträger solche Vorhaben nicht unterstützen bzw. nicht involviert sein sollen. Gleichzeitig bestand hier eine Interessenkollision, da der Hauspriester unserer Tante NAK-Interessen und als Rechtsbeistand eigene Interessen vertrat. Außerdem hat er die Unversöhnlichkeit der Tante, die Jesus zu einer der größten Sünden zählte (s.u.), unterstützt und die NAK an dieser Sünde hundertausende von Euro verdienen lassen.

Tatsächlich hatte Frau Schröter gleichzeitig mit - und die vier Jahre nach – ihrer Testamentverfassung = unserer Enterbung bis zu ihrem Tod alle zuvor guten Kontakte mit uns vier Neffen/Nichten auf uns alle verletzende Weise eingefroren (und z.B. – im Gegensatz zu früher - unseren Kindern nichts mehr zum Geburtstag geschenkt). Grund für ihr Verhalten waren wohl frühere intrafamiliäre Differenzen, die wir längst ad acta gelegt hatten, weswegen wir auch bis zu ihrem Tod mit unserer Tante Kontakt zu halten versuchten.

Erst mit der Testamenteröffnung wurde uns klar, warum unsere Tante sich zeitgleich mit der Testamentsverfassung von uns abgewandt hatte: Sie wusste, dass sie uns mit dieser vollständigen Enterbung weh tat und hat diese ihre verletzende Haltung der Unversöhnlichkeit noch die vier Jahre bis zu ihrem Tod in Form eines Kontaktabbruches realisiert und im Sterben mit unserer vollständigen Enterbung ins Jenseits mitgenommen. Nicht einen einzigen Erinnungsgegenstand hinterließ sie uns, obwohl z.B. ich viele viele Sommerferien bei meiner Oma/ihr verbracht hatte

Vier Wochen nach dem Tod unserer Tante Hildegard Schröter haben wir Herrn Saur dann mitgeteilt, dass die Annahme des Erbes gegen die Lehre Jesu verstößt, da diese verletzende Enterbung auf der Unversöhnlichkeit der immer in die NAK laufenden Hildegard Schröter beruhte. Denn wer nicht einmal eine – versprochene!! - Kommode oder ein Fotoalbum den Verwandten hinterlässt, zeigt ganz klar eine Unversöhnlichkeit, die sich ja auch im Kontakteinfrieren und damit im Verhalten von Frau Schröter uns gegenüber bis zu ihrem Tod deutlichst manifestierte.

Damit aber dürfe eine christliche Kirche wie die NAK dieses Erbe gemäß der Lehre Jesu nicht annehmen, denn Jesus hat eine Annahme solcher Gelder durch die Kirche klar abgelehnt:

„Darum: wenn du deine Gabe auf dem Altar opferst und dort kommt dir in den Sinn, dass dein Bruder etwas gegen dich hat, so lass dort vor dem Altar deine Gabe und geh zuerst hin und versöhne dich mit deinem Bruder, und dann komm und opfere deine Gabe" (Matthäus 5,23-24)

Diesen Worten Jesu aus der Bergpredigt entsprechend ist aus christlicher Sicht völlig klar: Das Geld unserer Tante darf von der Neuapostolischen Kirche erst angenommen werden, wenn sie sich mit ihren vier Nichten und Neffen versöhnt hätte. Erst danach hätte sie ihre Gabe der NAK vermachen dürfen dürfen. Das aber war nicht der Fall; denn gerade aufgrund ihrer Unversöhnlichkeit hat sie diese vier vollständig enterbt (und parallel den Kontakt auf das Allernotwendigste reduziert, was wir damals schon auszugleichen versucht haben). Insofern bedeutet die Annahme des Erbes eine Fortsetzung dieser Unversöhnlichkeit und damit ein HANDELN GEGEN DIE LEHRE JESU.

Herr Saur jedoch behauptete flugs eine „andere theologische Position“, ohne diese - trotz meiner mehrfachen!!!! Bitte - jemals darzustellen (gleichzeitig aber glaubte er, uns aufgrund seines Amtes unkritisierbar "Gottes Wort" predigen zu können ...). Außerdem stellte Herr Saur die von uns genannten Gründe für unsere Forderungen als bloße Mutmaßungen hin und trat so den uns gespendeten „Geist der Wahrheit“ mit Füßen, da er uns damit Lügen unterstellte. Selbst zehn Monate nach dem Tod meiner Tante war die von ihm geführte NAK noch nicht dem Wunsch meiner Schwester nachgekommen, ihr die Fotoalben der Tante zuzuschicken ... !! Nur nach vielen weiteren Bitten wurde diesem Wunsch doch noch entsprochen.

Erst als wir dann Stammapostel Fehr über diesen Vorfall informierten, der dieses Verhalten Saurs als nicht von der NAK INTERNATIONAL getragen bezeichnete, war Herr Saur plötzlich bereit, jedem von uns einen Teil des Geldes auszahlen ... . Dabei versuchte er jedoch, diese Auszahlung mit einem strafbewehrten Redeverbot zu verbinden: Über einen Rechtsanwalt stellte er für diese Auszahlung die Bedingung, dass wir vier betroffenen Geschwister jedes Mal 3000 Euro Strafe zahlen sollten, wenn wir über diesen Vorgang mit anderen reden würden!!!

Die Gründe für diese versuchte Erpressung und damit einen mit Geldstrafen verbundenen Redeverbotsversuch durch Herrn Saur wären sehr interessant, wurden aber von ihm - in der NAK-typischen Unaufrichtigkeit bei Problemen - bis heute nicht genannt. Wäre Herr Saur von der Richtigkeit seines Handelns überzeugt gewesen, hätte er jedoch keine Angst vor dem Bekanntwerden seines Verhaltens haben müssen!

Natürlich lehnten wir vier Geschwister diesen - NAK-typischen - Umgang mit kritischen Geschwistern („das Wort Kritik steht nicht in der Bibel“, so Herr Fehr) ab – und erhielten dann natürlich nicht die von Herrn Saur jedem zugesagten 15000 Euro. Uns war nämlich – im Gegensatz zu Herrn Saur als Führer der NAK - die Freiheit der Rede und damit besonders die Einhaltung der Lehre Jesu wichtiger als Geld ...!!!

Der nach seiner Amtseinsetzung von uns in dieser Sache angeschriebene Stammapostel Leber erkannte nun scheinbar den (obengenannten) Widerspruch zur Lehre Jesu - und versuchte deswegen, die genannte Aussage Jesu (mit Verweis auf einen Bibelkommentar) schriftgelehrtenhaft umzudeuten. So behauptete er, es handle sich bei dem Erbe nicht um ein in Matthäus 5,23-24 gemeintes alttestamentarisches Opfer, sondern um eine Spende.

Nun, zum einen wird in der Elberfelder Studienbibel in Matthäus 5,23 eben NICHT von ‚Opfer’ gesprochen, sondern das griechische Wort für GABE benutzt (es stammt aus der Wurzel didomi = geben). Gegen das Argument von Herrn Leber spricht außerdem die Tatsache, dass die NAK seit Jahren Opfer als steuerabziehbare Spenden ansetzen lässt.

Widerlegt wird diese schriftgelehrte Wortverdrehung von Herrn Leber auch durch Jesus selbst. Dieser hat nämlich mit all seinen Aussagen um das o.g. Zitat herum (in Matthäus 5,17-48) gerade die Spitzfindigkeiten von Schriftgelehrten, die Herr Leber hier mit der Unterscheidung von Opfer und Spende wiederholte, kritisiert und eine viel weiter reichende Gerechtigkeit von seinen Nachfolgern verlangt. Ich zitiere als Beispiel nur aus den Versen unmittelbar um Matthäus 5,23-24:
...
5:20 Darum sage ich euch: Wenn eure Gerechtigkeit nicht weit größer ist als die der Schriftgelehrten und der Pharisäer, werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen.
5:21 Ihr habt gehört, daß zu den Alten gesagt worden ist: Du sollst nicht töten; wer aber jemand tötet, soll dem Gericht verfallen sein.
5:22 Ich aber sage euch: Jeder, der seinem Bruder auch nur zürnt, soll dem Gericht verfallen sein; und wer zu seinem Bruder sagt: Du Dummkopf!, soll dem Spruch des Hohen Rates verfallen sein; wer aber zu ihm sagt: Du (gottloser) Narr!, soll dem Feuer der Hölle verfallen sein.

Oder in den Versen unmittelbar nach Matthäus 5,23-24:

5:27 Ihr habt gehört, daß gesagt worden ist: Du sollst nicht die Ehe brechen.
5:28 Ich aber sage euch: Wer eine Frau auch nur lüstern ansieht, hat in seinem Herzen schon Ehebruch mit ihr begangen.

Die von mir zur Kritik des NAK-Erbschaftsverhaltens zitierten Aussagen Jesu stammen also aus einer Rede, in der Jesus gerade theologische und gesetzliche (d.h. auch juristische!!!!!) Spitzfindigkeiten ablehnte bzw. in der er alttestamentliche Gesetze erweiterte und so noch mehr von seinen Nachfolgern fordert, als es die Schriftgelehrten mit ihren Gesetzen schon taten.

Herr Leber aber tat genau das Gegenteil: Er reduzierte Jesu Aussagen in Matthäus 5,23-24 schriftgelehrtenhaft auf alttestamentliche Opfer-Analogien, während Jesus mit allen Aussagen von Matthäus 5 (Vers 17-48) genau das Gegenteil wollte und tat: Er zeigte hinter den Gesetzen stehende, von seinen Nachfolgern zu befolgende Prinzipien auf, die viel weitreichender waren als die Gesetze.

Das ‚Opfer’ der Verse 23 und 24 meint dementsprechend i.S. des Geistes von Matthäus 5 eben nicht nur die alttestamentliche Opfergabe, sondern jede Spende/Gabe auf den Altar. Jesus wollte das Prinzip klarstellen, dass zwischenmenschliche(r) Liebe (Frieden) selbstverständlich!!! wichtiger sind als (tote) Geld(opfer/spenden) und damit das finanzielle Wohl jedes!!! Kirchen(macht)apparates. Aber nicht einmal das hat der NAK-Führung in den Herren Saur wie Leber verstanden! Das heißt, dass Jesus auch heute keine Spenden/Opfer in der NAK will, wenn der Spender noch ein Konflikt mit einem Bruder oder einer Schwester im Herzen trägt und nicht gelöst hat bzw. sogar dann nicht will, wenn er weiß, dass ein Bruder oder eine Schwester ETWAS GEGEN IHN HAT!!!!

In die wahrheitsverdrehende Argumentation von Herrn Leber passte auch, dass er außerdem erklärte, das Verhältnis zwischen uns und unserer Tante sei nicht gestört gewesen - damit das Wort Jesu ja nicht auf die Erbschaftsannahme durch die NAK zutrifft, was unsere Kritik als richtig erwiesen hätte. Diese Behauptung ist nicht nur falsch, sondern auch eine (aus Amtsüberschätzung geborene?) Anmaßung, ja eine Unverfrorenheit gegenüber uns (und mir als Spezialist für seelische Störungen), da Herr Leber weder unsere Tante noch mich kannte (und kennt) – und dennoch Aussagen über unser Verhältnis machen will! Zu dieser anmaßenden, die Wahrnehmungen erwachsener Menschen missachtenden Argumentation von Herrn Leber passte weiterhin, dass er noch behauptete, Versöhnung sei eine Frage der inneren Einstellung und nicht am Verhalten zu erkennen ... !!!

Tatsächlich hatte Hildegard Schröter selbst mit ihrer über ihr wohnenden, christlich in einer anderen Kirche engagierten Schwester bis zu deren Tod (an Krebs) oft Streit (u.a. auch weil diese nicht wie sie in die NAK-Gottesdienste ging ... )!!!!! Ich selbst hatte meine Tante ca. zwei Jahre vor ihrem Tod unter vier Augen über ihren (leichten) sexuellen Missbrauch meiner Person aufgeklärt – und auch dafür keine Entschuldigung (geschweige denn eine Entschädigung für die seelischen Folgen) erhalten. Was ist denn das anderes als Unversöhnlichkeit?

Auch das nächste Argument von Herrn Leber passte in den unheiligen Geist seines Denkens: Die NAK fühlte sich infolge ausdrücklicher Weisung verpflichtet, den Willen der Verstorbenen zu respektieren, so Herr Leber. Tatsächlich ist die NAK allein dazu verpflichtet, die Lehre Jesu zu erfüllen – nicht aber den Willen von Menschen, seien sie tot oder lebend, über die Lehre Jesu zu stellen und damit gegen die Lehre Jesu zu handeln (um so auch noch an das Mammon, das ungerechte große Geld zu kommen)!!! Missachtet die NAK(-Führung) jedoch permanent die Lehre Jesu zum eigenen [materiellen] Vorteil, handelt sie nicht aus dem Heiligen Geist und ist in diesem Moment nicht mehr „Gottes Werk“ ... !

Schließlich bestritt Herr Leber auch, dass der Hauspriester als Rechtsbestand unserer Tante einen Fehler begangen habe. Tatsächlich hat letzterer mit seiner Rechtsberatung meiner Tante persönlich Geld verdient. Mit dieser seiner Rechtsberatung hat er gleichzeitig die NAK begünstigt, deren Amtsträger er war (und hat gerade als solcher auch das Vertrauen meiner Tante zur Rechtsberatung erhalten). Jeder Durchschnittsbürger sieht hier eine unzulässige Verquickung von Interessen – und damit ein Fehlverhalten. Nur die NAK(-Führung) will das natürlich nicht zugeben ...!

In der Rechtsberatung meiner Tante hat der Hauspriester außerdem gegen die Lehre Jesu verstoßen, denn er hätte schon als nicht-neuapostolischer Christ seine Mitarbeit an einer solchen IN DIE EWIGKEIT GENOMMENEN UNVERSÖHNLICHKEIT verweigern müssen, da Christen nicht mit den Sünden anderer Geld verdienen sollten.

Nicht vergessen werden sollte noch ein weiterer Aspekt: Die neun von der Enterbung betroffenen vier Familienmitglieder haben der NAK jahrzehntelang ausreichend Geld (10% ihres Einkommens) geopfert = gespendet; wir haben als die nächsten Erbberechtigten außerdem – bei zwei leider geschiedenen Ehen - noch neun Kinder zu versorgen, und ein Neffe lebt seit längerem von Hartz IV. Das Erbe unsere Tante darf die NAK also nicht nur gemäß der Lehre Jesu nicht annehmen, sondern sie sollte es auch schon unter dem rein ‚weltlichen’ Aspekt der Bedürftigkeit der Familie lassen, aus der es stammt (anstatt damit u.a. die immer noch verheimlichten [hohen] Gehälter [und Renten] der Apostel-Bischof-Gruppe zu bezahlen).

Den eigenen Glaubensgeschwistern gegen Geld ein Schweigen über das (gegen die Lehre Jesu gerichtete!!!) Verhalten der NAK-Führung abzukaufen und nur bei Erfüllung eines strafbewehrten Redeverbotes ein Teil des Familienerbes auszuzahlen, ist weder ‚Kulanz’ noch ‚alleinige Angelegenheit der Gebietskirche Süddeutschland’ (Zitate von Herrn Leber). Für ‚ungerechtes Mammon’ die Lehre Jesu zu opfern und die eigenen Geschwister mundtot machen zu wollen, zeigt vielmehr einen NAK-Amtsträger-typischen herrschaftlichen Umgang mit Geschwistern, der bei den bisherigen neuapostolischen Empfängern dieses Briefwechsels schon viel (ungewünschte ... !!!) Kritik an der NAK-Führung ausgelöst hat.

Schließlich wurde auch mein letztes Kompromißangebot, zumindest die von Herrn Saur jedem der vier Erbberechtigten angebotenen 15000 Euro auszuzahlen und damit die (öffentliche) Diskussion dieses Vorfalles auch ohne strafbewehrtes Redeverbot einzustellen, abgelehnt. Und der zuletzt angeschriebene Herr Ehrich folgte in NAK-typischer Nachfolge ohne nähere Begründung den Vorgaben seiner "Vorangänger", die ihn mit und wegen dieser Einstellung ja auch ins Amt gehievt haben, und lehnte jeden weiteren Dialog ab. Ihm wie seinen Vorangängern scheint die nicht auf den (NAK-)
Kirchenmachtapparat bezogene, sondern auf zwischenmenschliches Verhalten zielende Lehre Jesu in ihrer Kompromisslosigkeit nicht einmal im Ansatz klar zu sein, denn Jesus hat im gleichen Matthäus-Kapitel 5 auch gesagt:

Wer sich mit dem Bruder nicht versöhnt, wird ins Gefängnis geworfen und wird dort bleiben, bis er den letzten Pfennig seiner Schuld bezahlt hat (Mt 5,25).

Darum fordere ich an dieser Stelle noch einmal, KOMPROMISSLOS die Lehre Jesu einzuhalten, als („einzig wahre“) christliche Kirche die Sünde der Unversöhnlichkeit unserer Tante nicht fortzusetzen und das GESAMTE Erbe nicht anzunehmen, sondern als Zeichen der Versöhnung zumindest teilweise den von Hildegard Schröters Unversöhnlichkeit verletzten vier Nichten/Neffen auszuzahlen und andere Teile an Bedürftige weiterzugeben, es aber keinesfalls gegen die Lehre Jesu innerhalb der Kirche (und damit für die Einkommen und Renten von Herrn Saur, Fehr, Leber oder Ehrich) zu verwenden. Nur damit würde die Glaub-Würdigkeit dieser Herren wieder hergestellt ...!!! Denn der Maßstab aller Predigten – und des Heiligen Geistes - in der Neuapostolischen Kirche (NAK) ist und bleibt allein die Lehre Jesu.

Da dies wie auch mein letztes Kompromissangebot (s.o.) von den sich gegenseitig deckenden (in der NAK-Sprache: „nachfolgenden“) vier beteiligten Aposteln abgelehnt wurde, haben diese nicht nur die Lehre Jesu um den Geldes willen missachtet, sondern versuchen nicht einmal eine Versöhnung mit uns vier verletzten Geschwistern/Erbberechtigten. Damit haben sie auch den neuapostolischen Glauben aller Betroffenen und Leser schwer belastet. Somit dürfen auch diese Apostel selbst nicht mehr opfern, d.h. Gott will ihr Opfer nicht mehr, da wir jetzt etwas gegen sie haben und sie das wissen:

„Darum: wenn du deine Gabe auf dem Altar opferst und dort kommt dir in den Sinn, dass dein Bruder etwas gegen dich hat, so lass dort vor dem Altar deine Gabe und geh zuerst hin und versöhne dich mit deinem Bruder, und dann komm und opfere deine Gabe" (Matthäus 5,23-24).

Wer sich mit dem Bruder nicht versöhnt, wird ins Gefängnis geworfen und wird dort bleiben, bis er den letzten Pfennig seiner Schuld bezahlt hat (Mt 5,25).

Wenn die Herren Leber, Saur und Ehrich ihre falsche Einstellung zur Lehre Jesu und zu uns nicht ändern - denn Sünden werden vergeben, Einstellungen aber müssen verändert werden ... (so ein NAK-Motto) - , gilt für sie: Wer seit Jahren die Lehre Jesu um des Geldes (und damit des eigenen Einkommens) willen – trotz dezidierter Hinweise von (uns) Geschwistern – verrät, dies „theologisch“ nicht begründen kann, die Wahrnehmung von uns verdreht, die Glaubwürdigkeit der Neuapostolischen Kirche damit in höchstem Grad (und Amt) beschädigt, sich nicht um eine Versöhnung/einen Kompromiß bemüht und wessen Opfer dann gemäß der Lehre Jesu auch nicht mehr angenommen werden darf, hat sein Amt verwirkt. Ich fordere somit die Apostel Leber und Ehrich auf, ihr Verhalten schnellstmöglichst zu ändern.

Für dieses Verhalten der betroffenen NAK-Apostel – und aller derer, die ihnen darin auch noch nachfolgen, anstatt sich nach Lesen dieser Unterlagen an die Lehre Jesu zu halten und gegen ein solches Verhalten der NAK-Führung zu protestieren (und das gilt für alle Leser dieser Worte!) - gilt dann das Wort Jesu:

Aber viele, die die Ersten (Führer, anerkannte Mitglieder der NAK) sind, werden die Letzten und die Letzten (in der NAK-Hierarchie unten Stehenden) werden die Ersten sein (Matth 19,30) .

M.Schröter-Kunhardt, Facharzt für Psychiatrie

Liebe neuapostolische Geschwister,

wenn Sie wie wir in dem dargestellten Geschehen ein klare Missachtung der Lehre Jesu und einem untragbaren Umgang mit Mitgläubigen sehen, bitte ich Sie, dies den betroffenen Aposteln persönlich per Telefon oder postalisch mitzuteilen:

Michael Ehrich Vogelsangweg 14 76275 ETTLINGEN Dienstlich: Heinestraße 29 70597 STUTTGART E-Mail: m.ehrich@nak-sued.de
Wilhelm Leber c/o Neuapostolische Kirche International Überlandstr. 243 Postfach 8051 CH-8032 Zürich Tel 0041/432994100 Fax 0041/43/2994200 chiefapostle@nak.org
Klaus Saur Rittnertstraße 20 76227 Karlsruhe

Den nahezu vollständigen Briefwechsel mit Herrn Leber in dieser Sache der Missachtung der Lehre Jesu um des Geldes willen finden Sie öffentlich im Internet bei GLAUBENSKULTUR.DE (geben Sie mschroeter-kunhardt ein, um meine Beiträge zu finden).

Im Falle Ihrer Intervention bei der NAK-Führung Ihrerseits danke ich für Ihre - in der NAK schon lange überfällige – Liebe zur Wahrheit, die dem Geist und dem Handeln Jesu entspricht, aber der NAK nicht immer passt, wenn sie Fehler und damit nicht aus dem Heiligen Geist (der Wahrheit) stammende NAK-Lehre aufdeckt!

Tatsächlich wäre ein Kompromiß so einfach gewesen: Den vier Erbberechtigten hätte die NAK z.B. einfach die Wohnungseinrichtung (oder ohne strafbewehrte Unterlassungserklärung die angebotenen 15000 Euro) überlassen können – dann wäre die Unversöhnlichkeit der Tante nicht fortgesetzt, sondern korrigiert worden. Aber wenn Geld die Seele (von Aposteln) dominiert, wird nicht nur die Lehre Jesu verraten, sondern auch einfachste Kompromissmöglichkeiten werden nicht mehr wahrgenommen ... !

Aber das ist nichts Neues in der NAK: Für Absolutheitsansprüche von NAK-Aposteln (z.B. Stammapostel Bischoffs Irrlehre) hat man früher schon tausende von Geschwister und Familien geopfert - und bis heute wird diese Irrlehre nicht als solche zugegeben, sondern als eine Änderung von Gottes Willen gerechtfertigt, obwohl der Glaube und das Familienleben von tausenden NAKlern dadurch zerstört wurden. Eine ähnliche einseitige Auslegung und Benutzung der Lehre Jesu passiert auch heute noch in anderen Fällen – wie z.B. in Hamburg-Blankenese, wo schon Bibelabende von Geschwistern als Bedrohung der Führungsmacht der NAK-Führungselite erlebt werden und zu erzwungenen Amtsniederlegungen führen. Was für ein schlechtes Zeugnis aber ist es für die NAK, wenn diese sich durch Bibelabende bedroht fühlen muss ... .

Selbst Herr Leber reagiert auf (z.B. unsere [öffentliche]) Kritik mit in Gottesdiensten verbreiteten Warnungen vor „Angriffen aus eigenen Reihen“ (so im Januar 2007) – und erklärt so wieder einmal die NAK-Führung für unangreifbar und immer Recht-habend und verteufelt damit NAK-typisch weiter jede Kritik. Als ob das Amt Fehlerlosigkeit in der Lehre bedeuten würde!!! Dabei hat die NAK sogar die jahrelang als „Gottes Wort“ verkündete Lehre der sieben Sendschreiben als 300-Jahres-Zeitabschnitte als Irrtum zurückgenommen!!!

Tatsächlich sind Probleme innerhalb der Kirche schon in der Wiederkunftsrede Jesu in Matthäus 24 vorausgesagt:

Dann werden viele abfallen und werden sich untereinander verraten und werden sich untereinander hassen (Matth 24,10)

In unserem Fall aber wird die Lehre Jesu sogar von der NAK-Führung verraten. Einen Verrat bzw. eine Verleugnung der Lehre Jesu haben schon vor 2000 Jahren die Apostel Petrus und Judas geleistet – und gemäß der Gleichstellung der NAK mit der Urkirche sind auch heutige neuapostolische Apostel davor nicht gefeit, wie unser Fall der Erbschaftsaneignung durch Herrn Saur, unterstützt von Herrn Leber und Ehrich, zeigt. Mit Handeln und Reden gegen die Lehre Jesu aber wird nicht „Gottes Werk“ gebaut, sondern dasselbe zerstört, weil Glaubwürdigkeit verloren ...!

Unser Fall zeigt auch: Kein NAK-Amt bedeutet Wahrheitsbesitz, sondern nur der Heilige Geist, den –so die NAK-Lehre - alle empfangen haben. Wer das Amt nicht zum DIENEN, sondern zur Herrschaft über andere den Heiligen Geist Tragende und den Heiligen Geist zu leben Versuchende verwendet, sollte sein Amt niederlegen. Wie von den Herren Saur, Leber und Nachfolger Ehrich im Umgang mit uns vorgeführt, steckt hinter dem „Amtsgeist“ jedoch zu oft auch ein Wille zur Macht und zur Herrschaft; mit den Gottesdiensten wird dann nicht mehr der Lehre Jesu und den Geschwistern gedient, sondern letztere werden mit den Gottesdiensten beherrscht und kontrolliert – und jede Kritik bis zur seelischen Gefährdung von Geschwistern verteufelt (s. z.B. die – übrigens auch durchaus fehlerhaften - Publikationen von Aussteigern wie Dannwolf und Stoffel). Nur so ist es zu erklären, dass z.B. die NAK-Heidelberg es bis heute nicht geschafft hat, sich mit den Büchern ihres „ausgestiegenen“ Priesters Stoffels in Gesprächsrunden der Geschwister wenigstens einmal zu beschäftigen – zu sehr würde das die religiöse Selbständigkeit der Geschwister fördern und ihre Abhängigkeit von den Amtsträgern bedrohlich reduzieren. Dabei wird NAK-typisch auch übersehen, dass Jesus nur Könige und Priester, nicht aber Führer und geführte Schafe mit sich nehmen will.

Damit Sie – wie in der NAK üblich, weil jahrzehntelang eingebleut – mich nicht (wie andere Kritiker) gleich in die Aussteiger-Ecke einstufen, empfehle ich Ihnen, im Internet bei GOOGLE oder im neuapostolischen Forum GLAUBENSKULTUR.DE m.schroeter-kunhardt einzugeben; dort finden Sie u.a. viele Publikationen von mir, mit denen ich die Lehre Jesu wissenschaftlich unterstütze.

M.Schröter-Kunhardt, Facharzt für Psychiatrie
Zuletzt geändert von mschroeter-kunhardt am 23.08.2007, 20:20, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitragvon Martin L. » 07.02.2007, 16:35

Manche scheinen unter Zwangsneurosen zu leiden. Ich würde einen Facharzt für Psychiatrie zu Rate ziehen .... :mrgreen:
Martin L.
 

Beitragvon fireangel » 07.02.2007, 16:48

Ich bewundere den Weitblick dieser Frau.
Solch eine Verwandtschaft hätte ich auch enterbt :lol:
fireangel
 

Beitragvon lotus » 07.02.2007, 17:16

Gäääääääähhhhhhhhhnnnnnnnnnn!!!!


Leider habe ich keinen Smilie der gähnt :lol: .

@ Martin L. und fireangel,


besser hätte ich es auch nicht schreiben können.

Der Mann sollte wirklich mal einen Kollegen aufsuchen.

LG
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Beitragvon tergram » 07.02.2007, 19:47

Möchte jemand einen Kaffee? *gähn*
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Beitragvon Randnotiz » 07.02.2007, 20:42

*schnarch*
Nur wer die Fakten kennt, kann sie verdrehen.

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Beitragvon Mark » 07.02.2007, 21:12

Kaffe? - Gern Tergram ... und nen doppelten Whisky auf Eis ... oder lieber nen Pharisaer? :?:
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Beitragvon katze » 07.02.2007, 21:56

Und diesen Riesenbericht nach Feierabend... :?
katze
 

Beitragvon Mark » 07.02.2007, 22:00

Abend ist´s ... geh zur Ruh ...
schließe beide Äuglein zu ...
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Beitragvon Schnoogele » 07.02.2007, 22:04

soll das in der Signatur nicht eher "Fall für die" heissen statt Facharzt?
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Beitragvon P&J » 07.02.2007, 22:13

katze hat geschrieben:Und diesen Riesenbericht nach Feierabend... :?


Diesen ? 8)

Willst du etwa die anderen nicht auch noch lesen ? :D


:arrow: Saur und Leber: Mammon ist wichtiger als die Lehre Jesu

:arrow: NAK bereichert sich gegen die Lehre Jesu an Erbschaften

:arrow: NAK handelt gegen die Lehre Jesu, um viel Geld zu bekommen

:arrow: Die NAK nimmt gegen die Lehre Jesu Erbschaften an

Danke Jesu Juva für's Einstellen der Link's
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Beitragvon katze » 07.02.2007, 22:28

Liebe P&J,
... ich sage es vornehm, dies möchte ich mir jetzt, zu dieser Stunde, nicht mehr antun... 8) :wink:
Zuletzt geändert von katze am 08.02.2007, 07:36, insgesamt 1-mal geändert.
katze
 

Beitragvon susalex » 08.02.2007, 02:50

Da gehört doch wohl mal ein anständiger Jurist ran .

Ver (d) erben und verschenken kann der Erblasser doch auch alles einem Kanarie - Verein ?

( O - Ton : RA und Notar Krüger in Norderstedt )
Es hört doch jeder nur, was er versteht. (Johann Wolfgang Goethe)
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