Die NAK-Führung verrät die Lehre Jesu, um an Geld zu kommen

Diskussionen über Aspekte der neuapostolischen Glaubenslehre

Beitragvon Suggy » 08.02.2007, 16:53

Hi Engelchen,

Du nimmst mir das Wort aus dem Mund.
Als ich Dietemännles Superbeitrag las kamen mir dieselben Gedanken. Lachen Lachen


Da kann man auch nichts anderes Denken.

Aber wenigstens eine Seelenverwandschaft wird ja wohl auch keiner abstreiten können.

Oder gibt`s hier noch mehr KUHNI Verteidiger ??

Suggy :?: :?: :?:
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Beitragvon Jesse » 08.02.2007, 16:58

Propagandaminister vielleicht...... :oops:
Jesse
 

Beitragvon Suggy » 08.02.2007, 17:06

Das hat schon was.
Aber eigentlich tut er mir nur leid :wink:

Suggy
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Beitragvon weltmensch » 08.02.2007, 17:07

Nun, die Person, die diesen thread eröffnet hat, ist mir bekannt.
Ich kenne ihn noch als einen freudigen NAK-Bekenner und Verteidiger, der u. a. versucht hat, in einer öffentl. Diskussion, die Argumente von S. Dannwolf und anderen (so auch meine Wenigkeit - bei mir handelte es sich um Wortmeldungen in einer Diskussion) als unglaubwürdig hinzustellen).

Nun, heute ist er ja selbst ein Kritiker, nachdem er "erbtechnisch" Erfahrungen gemacht hat..

LG,
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Beitragvon Jesse » 08.02.2007, 17:16

achso :D
Jesse
 

Beitragvon tergram » 08.02.2007, 19:47

Jaja, Geld bildet - zumindest die Meinung. :lol:
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Beitragvon Sinus » 08.02.2007, 20:27

Lieber Herr mschroeter-kunhardt.
Mir persönlich ist es schnuppe, was die mit dem Geld machen, ob Sie es unrechtmäßig für sich behalten wollen, oder doch der Kirche überlassen wollen.
Dieser Reichtum bringt Sie vielleicht(Zweifel angebracht) auf der Erde weiter, nicht aber in göttlicher Sicht.
Diesen Reichtum, den Gott schenkt, ist sicherlich mehr wert, so man das Geschenk Gottes aufnimmt, behält und vermehrt.
Mit ewigem Reichtum hat Gott mich bedacht CM 156.2
Wenn Sie irdisch mit diesem Geld selig werden möchten, bitte, ich halte Sie nicht auf.
Doch ich persönlich rate Ihnen, sich daran nicht aufzuhalten, sondern lieber Ihren göttlich angebotenen Reichtum zu vermehren.
Grüße
Gaildorfer
Sinus
 

Beitragvon Bert » 08.02.2007, 20:30

Jau, am Besten, man geht nur noch in die Kirche, warum noch arbeiten?

Besser vor Hunger heimgehen, als mit sattem Bauch sündigen.
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Beitragvon Sinus » 08.02.2007, 20:36

Jau, am Besten, man geht nur noch in die Kirche, warum noch arbeiten?

Besser vor Hunger heimgehen, als mit sattem Bauch sündigen.

Hallo Bert.
Na ich denke, dass du schon weißt, dass die Arbeit, mit dem ich mein täglich Brot verdiene, vor der Kirche kommt. Spätschicht und dergleichen verhindern ja den Gd-Besuch, aber deshalb wird der göttliche Reichtum nicht schmäler, weil Gott weiß, wie meine innere Einstellung zu meinem Glauben ist.
Nichts für ungut, wollte das nur sagen.
Gaildorfer
Sinus
 

Beitragvon Bert » 08.02.2007, 20:39

'Dergleichen' - was da wohl hinter stecken mag?

Schlage vor: Einfach überwinden. Dann klappt's schon.
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Beitragvon weltmensch » 08.02.2007, 21:36

Oh, dergleichen, das ist so ziemlich das schärfste....

Aber, wem sag ich das denn! ;-)

Freundlichste Grüße,

Weltmensch
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Beitragvon Sinus » 08.02.2007, 22:32

Ja Weltmensch, du hast es schön,den ganzen Tag zu Hause am Computer... :lol: :lol:
Sinus
 

Beitragvon mschroeter-kunhardt » 20.02.2007, 06:34

Sehr geehrter Herr Cemper, der wie alle in diesem Forum seinen Namen nicht nennen will:

Ihre Frage kann ich in diesem Forum nicht so persönlich beantworten, wie es nötig wäre, da in dem viel zu oft gespottet und verletzt wird. Denn dazu müßte meine vielen Glaubenserlebnissen, die aus wissenschaftlicher Sicht paranormale Erfahrungen und damit Hinweise auf die Wirksamkeit des HEILIGEN Geistes in der NAK waren - in dieses Forum zum Abschuss freigeben. Dafür jedoch gibt es viel ernsthaftere und gesündere christliche Foren im Netz.

Ein wichtiger Grund für meine Überzeugung sind außerdem mein Beitrag in diesem Forum zur Lehre Jesu im Sinne des JESUS-Buches von Prof. Berger: Diesem postmodernen Glauben an alle Aussagen im Neuen Testament entspricht die NAK von allen Kirchen am besten.

Auch mein neuer Beitrag: UND DIE BIBEL HAT DOCH RECHT bestätigt den gläubigen Umgang der NAK mit der Bibel.

Sicher gibt es kritische Punkte in der NAK (die wie in der Erbschaftssache auch zuweilen die Lehre Jesu verdreht). Aber das - und Selbstüberschätzung, Korruption durch Macht, Unfähigkeit, Fehler in den Predigten zuzugeben geschweige denn offen und auf gleicher Höhe mit den Geschwistern zu besprechen - ist ein Defizit aller Kirchen und schon von Jesus vorausgesehen worden, der in Matthäus 24,10 voraussagte, daß die Auserwählten sich auch untereinander verraten werden. Dennoch: Die Wiederkunft Jesu wird stattfinden - und die Gottesdienste der NAK können darauf vorbereiten, wenn man den eigenen Heiligen Geist so weit aktiviert hat, daß man falsche Aussagen erkennt und ausscheidet UND MIT DEN AMTSTRÄGERN DIREKT NACH DEM GOTTESDIENST DISKUTIERT.
Die christliche Religion ist außerdem generell aus psychologischer Sicht die gesündeste aller Religionen - und Jesus der höchstentwickelte aller Menschen - aber das wäre ein eigenes Kapitel.

Reicht Ihnen diese Antwort?

M.Schröter-Kunhardt
Cemper
hat geschrieben:
Sehr geehrter Herr S.c.h.r.ö.t.e.r-Kunhardt!

Sie haben diese Rubrik „Die NAK-Führung verrät die Lehre Jesu, um an Geld zu kommen“ eröffnet und dazu ein Sie persönlich und Ihre Familie/Verwandtschaft betreffendes testamentarisches und erbrechtliches Problem beschrieben. Über die rechtlichen, moralischen und monetären Dimensionen dieses Sachverhalts kann lang und breit diskutiert werden. Dies ist in diesem Forum auch schon getan worden. Vom Präsidenten der NAK International haben Sie eine - von Ihnen auch eingestellte - Antwort erhalten.

Nach meinem Eindruck kann es in dieser Angelegenheit keine alle Seiten wirklich befriedigende Antwort geben. Ich persönlich halte übrigens das Erbrecht für eine sehr problematische Angelegenheit und frage, ob das Erbrecht ein „Fremdkörper“ in einer Leistungsgesellschaft ist und ob die Abschaffung des Erbrechts sinnvoll sein könnte - über beides müsste einmal nachgedacht werden ... Mit etwas soziologischer Phantasie kann man sich eine Gesellschaft ohne Erbrecht gut vorstellen. Ein Pastor kann sein Pastorenamt nicht vererben. Ein Richter kann sein Richteramt nicht vererben. Ein Lehrer kann sein Lehreramt nicht vererben. Und die Vererbung von Eigentum ist auch kein „Naturgesetz“ ... In der sozialwissenschaftlichen Literatur wird darüber durchaus ernsthaft diskutiert. Einer der Autoren ist der Göttinger Soziologie und Direktor des Max-Planck-Instituts für Gesellschaftsforschung Jens Beckert.

Auf diese Fragen will ich hier aber nicht eingehen. Mich interessiert vielmehr dies: Sie schreiben zu Anfang Ihres langen Eintrags:

„Als neuapostolischer Christ weiß (und glaube) ich aus vielen Glaubenserlebnissen und Gottesdiensten, dass die Neuapostolische Kirche vom Heiligen Geist inspiriert ist und auf die Wiederkunft Jesu vorbereiten soll.“ Am Ende sagen Sie: „Nicht das Amt bedeutet Wahrheitsbesitz, sondern der Heilige Geist – und den haben wir alle empfangen.“

Diese Sätze - sehr geehrter Herr S.c.h.r.ö.t.e.r-Kunhardt - interessieren mich. Wäre es Ihnen möglich, dazu einige präzisierende Hinweise zu geben? Worauf stützen Sie die Aussage „die Neuapostolische Kirche (ist) vom Heiligen Geist inspiriert und (soll) auf die Wiederkunft Jesu vorbereiten“? Worauf stützen Sie die Aussage „wir alle (haben den Heiligen Geist) empfangen“? Mit „wir“ meinen Sie vermutlich neuap. Christen.

Mich interessiert besonders, ob Sie - als Facharzt für Psychiatrie - diese Aussagen allein mit Verweisen auf einen Glauben oder mit Verweisen auf reale (und konkret benennbare) Ereignisse und einen daraus abgeleiteten Glauben begründen. Dabei interessiert mich dann auch noch, wie Sie Positionen dazu in psychologischen Zusammenhängen verstehen und welche Meinung Sie zu den Urteilen haben, die es in anderen Kirchen sowie in der Theologie/Konfessionskunde über die Neuap. Kirche gibt.

Mit freundlichen Grüßen
H.C.
Ich bin immer erreichbar unter m.schroeter-kunhardt@gmx.de oder telefonisch unter 06221/336240 bzw. unter 0172/6249248 bzw. in 69126 Heidelberg, Görresstraße 81
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Beitragvon Cemper » 20.02.2007, 11:26

Sehr geehrter Herr M.S...-Kunhardt!

Ich danke Ihnen für Ihre Antwort. Zu Ihrer abschließenden Frage, ob mir Ihre Antwort reicht, kann ich Ihnen nur eine ambivalente Auskunft geben: Ihre Antwort reicht mir und sie reicht mir doch nicht. Ich führe das jetzt nicht detailliert aus. Nur einige Anmerkungen seien gemacht.

Die Aussage in der Anrede „Cemper, der wie alle in diesem Forum seinen Namen nicht nennen will“ ist so nicht richtig. Richtig ist, dass in diesem Forum einige - aber wenige - ihren Klarnamen nennen bzw. genannt haben. Sie selber sind ein Beispiel. Ich habe meinen Klarnamen bei der Registrierung nicht genannt. Dafür hatte und habe ich Gründe. Die Sache ist aber nicht nur so oder so. Ich war mir meiner Gründe nicht ganz sicher und bin es auch jetzt nicht. Ich habe schon oft gedacht, dass es besser wäre, hier mit der normalen Offenheit präsent zu sein. Es ist also nicht so, dass ich meinen Namen nicht nennen will, sondern es ist „lediglich“ so: Ich habe ihn nicht genannt. Das ist ein Unterschied! Wir können aus einer Tatsache (einer Handlung) nicht direkt auf einen eindeutigen Willen schließen. Aber wem sage ich das? Einem Psychoanalytiker.

Ihren ersten Absatz mit einem Verweis auf Ihre vielen Glaubenserlebnisse verstehe ich. Folgen kann ich Ihnen nur teilweise. Nach meinem Eindruck gibt es Ereignisse, die in der Neuap. Kirche als Glaubenserlebnisse verstanden werden, überall auf dieser Welt - andere Menschen kommen aber nicht oder selten auf die Idee, solche Ereignisse als Glaubenserlebnisse zu verstehen. Mit anderen Worten: Neuap. Christen haben eine ausgeprägt zirkuläre Denkweise. Viele sehen ihre Lebenswirklichkeit vom Standpunkt des neuap. Glaubens - und dann werden zwangsläufig viele Ereignisse oder Erlebnisse in dieser Lebenswirklichkeit zu Glaubenserlebnissen. Für Atheisten oder kath. oder ev. Christen sind solche Ereignisse meistens belanglos. Goethe hat diese Wahrnehmungsweise beschrieben: „Es hört doch jeder nur, was er versteht.“ Ein neuap. oder anderer Christ hört evtl. vieles nicht, weil er es nicht versteht.

Ich will Ihnen ein „plattes Beispiel“ aus meiner neuap. Verwandtschaft nennen. Ein Ingenieur hatte einen neuen PKW gekauft. Zulassung und Kfz-Zeichen usw ... Er bekommt die Nummer XX - YY 405. Damit fährt er nach Hause. Ich war dabei, als er seiner Ehefrau freudig sagte: „Stern, auf den ich schaue. Ist das nicht schön?“ Meine Nachfrage ergab: Im neuap. Kirchengesangbuch hat das Lied „Stern auf den ich schaue“ die Nummer 405. - Ich will das nicht als albern abtun. Mein Punkt ist: Was hat das mit Christentum zu tun? Mich interessiert: Wie ist in der Perspektive christlicher Verantwortung für die Gesellschaft, den Schutz der einzelnen Menschen und die uns umgebende Natur ein Massenverkehrssystem zu denken und zu entwickeln? Wie viele Tote und welche Umweltbeschädigungen sind zu verantworten? - Nehmen Sie das nur als Beispiel. Und nehmen Sie das - da es Ihnen u.a. um Ebrecht geht - auch noch als Beispiel: In meinem Bekanntenkreis sind zwei Theologinnen. Die eine hat habilitiert. Die andere arbeitet noch an ihrer Monografie. Die eine hat vor zwei, drei Jahren ein Millionenvermögen geerbt. Ihr sind die oft unerträglichen universitären Arbeitsbedingungen „wurscht“. Diese Frau nimmt ihre venia legendi ohne monetäre Gegenleistung wahr. Sie braucht kein Gehalt. Die andere weiß nicht, wovon sie leben soll und wie sie ihre Arbeit finanzieren kann. Hier stellen sich für mich Fragen nach den Vermögensverteilungen in den Gesellschaften - und zwar in der Perspektive christlicher Soziallehre. Ein neuap. Christ hat nach meinen Eindrücken meistens andere „Positionen“. Es geht ihm gut - und er fragt: „Hat der liebe Gott uns nicht gesegnet?“ Das sind aber - wie gesagt - nur Beispiele.

Mit der Wirksamkeit des Heiligen Geistes verhält es sich nach meinem Eindruck ähnlich. Ich habe vornehmlich im Zusammenhang meiner Organistendienste viele, sehr viele Gottesdienste in ev. Kirchen erlebt. Viele waren gut oder sehr gut - und nicht selten habe ich nach dem Gottesdienst gedacht: Jetzt brauche ich erstmal ein Bier. Und in neuap. Gottesdiensten habe ich meistens gar nicht verstanden, was der Prediger sagen wollte. Ich sage es Ihnen mal deutlich: Ich habe als Student eine Predigt eines neuap. Apostels Rockenfelder gehört. Mein Gedanke war: Der Mann hat nicht alle Tassen im Schrank. Ich habe als Student auch einmal eine Predigt eines Stammapostels gehört. Mein Gedanke war: Überhebliche Ahnungslosigkeit eines Dilettanten. Vor einigen Monaten habe ich eine Predigt des neuap. Apostels Wend gehört. Mein Eindruck war: Die Predigt hat Substanz.

Wo war oder ist denn jeweils der Heilige Geist? Wie kann man das erkennen? Und wie kann man ihn - wie Sie sagen - „aktivieren“? Nach meiner religiösen Erfahrung ist Tun hier das Geschehenlassen. Und Gespräche mit neuap. Amtsträgern nach dem Gottesdienst ... Du lieber Himmel! Ich habe es versucht, wenn ich zu Besuch war und am sonntäglichen Mittagstisch einer neuap. Familie saß: Vati ist der Vorsteher der Kirchengemeinde. Alle waren froh, wenn ich nichts gesagt habe. Das waren die Gespräche - und ich bin ein durchaus zivilisierter Mensch.

Zu Ihrem Punkt „Wiederkunft Christi“ stelle ich noch einmal eine theologische Position ein: Der Auferstandene kehrt wieder, insofern alle bei ihm ankommen. - Das ist aber nicht das neuap. Verständnis.

Zu Ihrem letzten Punkt (Christentum als gesündeste aller Religionen): Nach meinem Eindruck war vieles in der Geschichte des Christentums gesundheitsschädlich - und ist es immer noch.

Das in Kürze und etwas lapidar. Zu mehr reicht die Zeit jetzt nicht. Halten Sie mich bitte nicht für ungläubigen Chaoten. Anderenfalls warne ich Sie: Ich komme sonst mal in Ihre Sprechstunde ...

C.
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