Gottesdienst am 6./7.9.2006

Archiv der Anregungen für Amtsträger und Dirigent/-innen entlang der vorgegebenen Leitmotive für den Gottesdienst

Gottesdienst am 6./7.9.2006

Beitragvon DH » 15.08.2006, 22:11

Überschrift in den Leitgedanken: Der Hüter des Volkes Gottes
Psalm 121, 4:
Siehe, der Hüter Israels schläft und schlummert nicht.


Die Predigtvorbereitung geschieht nach Art des Brainstorming; d.h. jeder kann hier konstruktive Gedanken und Anregungen für die Predigt hinterlassen.

Eine Diskussion der einzelnen Ideen erfolgt unter REFLEXION.
Nur wer in der NAK ist, kann zu ihrer Veränderung beitragen.
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Beitragvon amadeus » 02.09.2006, 20:48

Die Leitgedanken zu dem Textwort legen einen Bezug zu dem Pfingsaufruf des Stammapostels nahe, als er eindringlich auf die Notwendigkeit hinwies, mit dem Heiligen Geist nicht nur getauft zu sein, sondern sich sich von ihm ganz erfüllen und durchdringen zu lassen.

So gewinnen wir Kräfte gegen die Gefahren der Trägheit, Oberflächlichkeit, Unbeständigkeit oder des Abwartenwollens und wir gewinnen Kräfte aus dem Mitwirken am geistigen Tempelbau, aus der Freude und aus der Gemeinschaft. Uns fließen göttliche Kräfte zu, wenn sein Geist unserem Geist Zeugnis gibt, dass wir Gottes Kinder sind.

Für diesen Gottesdienst kamen mir einige Lieder als geeignet in den Sinn:

ein ganz traditionelles: NGB 212 Reiches Versprechen
eines, das als Chorlied bekannt ist: NGB 315 Bewahr auf deinen Wegen
und ein neues für ganz Mutige oder für Gemeinden, die es schon kennen: NGB 180 Herr, bleib bei mir
(Melodie ist ohrwurmverdächtig)

Mein Blick fiel auch auf ein Abendmahlslied: NGB 302 Eine reine Liebesquelle
amadeus
 
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Beitragvon egil » 03.09.2006, 12:57

gel.
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Christ ist erstanden von den Martern allen. Des solln wir alle froh sein, Christ will unser Trost sein. Kyrieleis.
Wär er nicht erstanden, so wär die Welt vergangen; seit dass er erstanden ist, so freut sich alles was da ist. Kyrieleis.
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Beitragvon egil » 03.09.2006, 12:57

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Christ ist erstanden von den Martern allen. Des solln wir alle froh sein, Christ will unser Trost sein. Kyrieleis.
Wär er nicht erstanden, so wär die Welt vergangen; seit dass er erstanden ist, so freut sich alles was da ist. Kyrieleis.
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Beitragvon egil » 03.09.2006, 12:58

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Christ ist erstanden von den Martern allen. Des solln wir alle froh sein, Christ will unser Trost sein. Kyrieleis.
Wär er nicht erstanden, so wär die Welt vergangen; seit dass er erstanden ist, so freut sich alles was da ist. Kyrieleis.
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Beitragvon egil » 03.09.2006, 12:58

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Christ ist erstanden von den Martern allen. Des solln wir alle froh sein, Christ will unser Trost sein. Kyrieleis.
Wär er nicht erstanden, so wär die Welt vergangen; seit dass er erstanden ist, so freut sich alles was da ist. Kyrieleis.
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Beitragvon philippus » 05.09.2006, 19:47

Überschrift in den Leitgedanken: Der Hüter des Volkes Gottes

"Siehe, der Hüter Israels schläft und schlummert nicht." (Psalm 121,4)

Psalm 121 in der „Hoffnung für alle“:

Unterwegs unter Gottes Schutz
1 Ein Lied für Festbesucher, die nach Jerusalem hinaufziehen. Ich schaue hinauf zu den Bergen - woher kann ich Hilfe erwarten? 2 Meine Hilfe kommt vom Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat! 3 Der Herr wird nicht zulassen, daß du fällst; er, dein Beschützer, schläft nicht. 4 Ja, der Beschützer Israels schläft und schlummert nicht. 5 Der Herr gibt auf dich acht; er steht dir zur Seite und bietet dir Schutz vor drohenden Gefahren1. 6 Tagsüber wird dich die Sonnenglut nicht verbrennen, und in der Nacht wird der Mond dir nicht schaden. 7 Der Herr schützt dich vor allem Unheil, er bewahrt dein Leben. 8 Er gibt auf dich acht, wenn du aus dem Hause gehst und wenn du wieder heimkehrst. Jetzt und für immer steht er dir bei!

http://www.predigt-online.de/prewo/fram ... _reise.htm

Psalm 121 findet sich in den Liedern 29; 52; 172 der Liedersammlung für gemischte Chöre der NAK


„Und nun spricht der HERR, der dich geschaffen hat, Jakob, und der dich gemacht hat, Israel: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst. Ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein! Wenn du durchs Wasser gehst, so will ich bei dir sein, und wenn durch Ströme, so sollen sie dich nicht ersäufen. Wenn du durchs Feuer wandelst, sollst du nicht verbrennen, und die Flamme soll dich nicht anzünden.“
(Jes.43,1.2)


"Nein, er schlummert nicht und schläft nicht, der Israel behütet." (Psalm 121,4 nach ‚Schlachter’)


Psalm 121: Gott, mein Helfer
Der Psalm setzt eine Situation der Unsicherheit und des Fragens voraus. Das Frage wird dann beantwortet durch ein von starkem Vertrauen getragenes Bekenntnis zu der mächtigen und wachsamen Fürsorge Gottes.
Die Kraft dieses Bekenntnisses ist sicher der wesentliche Grund dafür, warum der Psalm auf der Wallfahrt zum Zion gesungen und schließlich auch in die Sammlung der Wallfahrtslieder aufgenommen wurde (die Erwähnung der Berge in V.1 mag dabei mitgespielt haben). Der Gesprächscharakter des Liedes (V.1: „mein“; V.3-8: „dein“) könnte darauf hinweisen, dass es ursprünglich kein Wallfahrtslied war. Andererseits kann die Frage in V.1 von einem Vorsänger gestellt worden sein, dem dann die Schar der Wallfahrer antwortet.


3.4 Der Gott der Geschichte
Der Gott Israels ist kein schlafender Baal (1.Kö.18,27), sondern ein Gott, der im Verlauf einerlangen Geschichte sein Volk immer wieder bewahrt hat.
4 Die Verdoppelung „schläft und schlummert nicht“ will eine starke Gewissheit zum Ausdruck bringen.
(aus dem ‚Kommentar zur Bibel’; Guthrie)


„Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir. Sei nicht ängstlich, denn ich bin dein Gott. Ich stärke dich, ich helfe dir auch. Ich erhalte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit“
(Jes.41,10)


„Siehe, nicht schläft noch schlummert der Hüter Israels.“ (Psalm 121,4; ‚Elberfelder’)


1f. Nicht in der herrlichen Schöpfung, sondern nur beim Schöpfer selbst ist die wirkliche Hilfe zu bekommen. Oder ist an den Tempelberg in Jerusalem gedacht (Jes.7,4)?
3-8 ist dann diese Hilfe und der Schutz Gottes beschrieben. Es ist gleichzeitig eine Fürbitte für Freunde und Feinde (vgl. Mt.5,44).
(zu Psalm 121, aus: ‚Lutherbibel erklärt’)


„Er wird seine Herde weiden wie ein Hirte; in seinen Arm wird er die Lämmer nehmen und sie an seinem Busen tragen; die Schafmütter wird er sorgsam führen.“
(Jes.40,11)


„Er schläft und schlummert nicht, der Israel behütet.“ (Psalm 121,4; ‚Bruns-Bibel’)


Schutz rundherum

Psalm 121 ist für Pilger auf ihrem Weg hinauf nach Jerusalem gedacht.
Der Psalmist betrachtete die Berge. Sie sind der letzt Zufluchtsort in schwierigen Zeiten: „Flieht auf die Berge!“ sagt Jesus zu seinen Jüngern, als er vor der Zerstörung Jerusalems und vor den Katastrophen der Endzeit warnt (Mk.13,14). Die Hügel um Jerusalem bilden eine natürliche Verteidigung. Immerhin war die Stadt Jebus die letzte Festung in Kanaan, die von den Israeliten erobert wurde.
Berge verkörpern Verlässlichkeit, Dauer und Schutz. Doch der Psalmist verlässt sich nicht auf sie, sein Beschützer ist der Eine, der die Berge erschaffen hat.
Die Fürsorge Gottes für sein Volk gilt auch jedem einzelnen Menschen. Gott schläft nie; seine Aufmerksamkeit schwankt niemals. Und es gibt keine Situation, die außerhalb seiner Macht liegen würde.
(aus ‚Das grosse Buch zur Bibel’, Knowles)


„Und ich bin nicht mehr in der Welt, sie aber sind in der Welt, und ich komme zu dir. Heiliger Vater, bewahre sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast, damit sie eins seien, gleichwie wir! Als ich bei ihnen in der Welt war, erhielt ich sie in deinem Namen; die du mir gegeben hast, habe ich behütet, und keiner von ihnen ist verlorengegangen, als nur der Sohn des Verderbens, auf dass die Schrift erfüllt würde … Ich bitte nicht, dass du sie aus der Welt nehmest, sondern dass du sie bewahrest vor dem Argen.“
(Jo.17,11-15)


„Er, der Beschützer Israels, wird nicht müde und schläft nicht ein.“ (Psalm 12,4 aus ‚Gute-Nachricht-Bibel’)


Es ist deutlich, dass es sich bei diesem Psalm um ein Zwiegespräch handelt; aber ob es ein Gespräch zwischen Vater und Sohn (beim Aufbruch nach Jerusalem) oder zwischen Pilger und Priester (beim Aufbruch von Jerusalem nach Hause), bleibt unklar. Auch ob V.2 schon zur Antwort gehört oder – wahrscheinlicher - persönliches Bekenntnis des Fragenden ist, lässt sich nicht eindeutig sagen. Mit den ‚Bergen’ können die Hügel rings um Jerusalem und den Tempel gemeint sein oder die vielen Anhöhen unterwegs, auf denen fremde Götter angebetet werden. Blickt der Fragende mit Sorgen hinauf oder mit Vertrauen? (Luther übersetzt in V.1 nach der lateinischen Übersetzung „…zu den Bergen, von welchen mir Hilfe kommt.“)
Die Antwort ab V.3 sagt dem Pilger zu, dass er während seiner Reise bei allen drohenden Gefahren unter dem Schutz Gottes steht. Als besondere Gefährdung wird die im Orient oft sengende oder stechende Glut der Sonne genannt, aber auch der Mond, der nach damaligen Vorstellungen Wechselfieber, Aussatz, Erblindungen und Epilepsie hervorrufen kann. Darum wird der ‚Schatten’ als Bild für Gottes Schutz gebraucht; auf der rechten Seite stand der Helfer und Beistand (16,8; 109,31; 110,5). Seele (V.7) hat hier die Bedeutung „Leben“ (116,8 ). Mit „Ausgang und Eingang“ (V.8 ) kann gemeint sein: „Abreise und Heimkehr“, „Abschied vom und Wiederkommen zum Tempel“ oder auch „alles, was du tust“. ...
(aus ‚Stuttgarter Erklärungsbibel’)


„Du bist mein Schirm und mein Schild; ich harre auf dein Wort“ (Psalm 119,114)


„Also dass wir getrost sagen mögen: „Der Herr ist mein Helfer; ich fürchte mich nicht! Was können Menschen mir tun?“ (Hebr.13,6)
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